Die Berufsidentität in den ostdeutschen Bundesländern ist geprägt von einer komplexen Geschichte - zwischen Verklärung und Schuld, zwischen Stolz und Tabu. Bis heute kommt die Geschichte des Pflegeberufes in der DDR kaum in Publikationen, Lehrmaterialien oder öffentlichen Debatten vor. Vielmehr bleiben die Entwicklungen der professionellen Pflege in der DDR eine Randnotiz. Die Leerstelle wollen wir als DBfK Nordost gemeinsam erschließen.
Als Berufsverband möchten wir uns diesem Thema intensiver widmen. In diesem ersten fundierten Dialog initiieren wir eine Auseinandersetzung über berufliche Identitätsmuster in der ostdeutschen Pflegegeschichte. Ziel ist es, relevante Forschungslücken für unsere zukünftige politische Arbeit zu identifizieren und innerhalb unseres Regionalverbands Vernetzung zu ermöglichen.
Das Fachgespräch wird bewusst klein gehalten - als Raum zum intensiven Austausch, nicht zur reinen Informationsvermittlung. Es sind Zeitzeuginnen, Pflegefachpersonen mit ostdeutscher Sozialisationserfahrung und Expert:innen mit ensprechenden Forschungsthemen eingeladen. Aus dem Gespräch sollen handfeste Impulse für unsere weitere Verbandsarbeit hervorgehen: Forschungsagenden und Vernetzungsstrukturen, die die ostdeutsche Perspektive auf den Pflegeberuf sichtbarer macht.
Die Förderpatenschaft hat die Stiftung Zukunft der Altenpflege übernommen.
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Eine Anmeldung ist in Kürze über unsere Webseite möglich - meldet Euch gern schon jetzt unter steinhoefel@dbfk.de.
Das Seminar findet in der Geschäftsstelle des DBfK Nordost statt. Haus der Gesundheitsberufe | Alt-Moabit 91 (5. Obergeschoss), 10559 Berlin | ÖPNV: U9 Turmstraße; S3/S5/S7 Bellevue; M10 Lübecker Straße | kostenpflichtige Parkplätze in der Nähe